Bochum-Süd · Wiemelhausen

Haus vermieten in Bochum-Wiemelhausen

1.870 Ein- und Zweifamilienhäuser, Stadthäuser aus der Gründerzeit und Villen: Ein Haus in Wiemelhausen bringt zur Miete vierstellige Beträge — und verlangt einen Mieter, der das trägt.

1.870Ein- und Zweifamilienhäuser
9,95 €Median-Miete je m² nettokalt
3.402 €Median-Kaufpreis Haus je m²
31 %Eigentumsquote

Ein Stadthaus im Kirchviertel, Stuck im Treppenhaus, ein Garten hinter dem Haus, und seit dem beruflichen Wechsel nach Süddeutschland steht es leer. Verkaufen will die Familie nicht — das Haus soll bleiben. Damit stellt sich die Frage, die in Wiemelhausen häufiger auftaucht als anderswo: Wie vermietest du ein Objekt, das mehr wert ist als die meisten Wohnungen der Stadt zusammen? Ein Haus vermieten in Bochum-Wiemelhausen ist weniger eine Frage der Nachfrage als eine der Auswahl. Läuft der Vertrag erst, nimmt dir die Mietverwaltung in Wiemelhausen die monatliche Arbeit ab: Zahlungseingang, Abrechnung, Handwerkertermine.

Der Rahmen: Von 3.150 Wohngebäuden im Ortsteil sind 1.870 Ein- oder Zweifamilienhäuser, also 59,5 Prozent. Die Eigentumsquote liegt bei 31 Prozent, 2.940 Wohneinheiten werden selbst genutzt. Für Häuser weist die Stadt keine eigene Miete aus, gerechnet wird mit dem Ortsteilmedian von 9,95 € je Quadratmeter nettokalt — 1,19 € über dem Bochumer Median von 8,76 € und der zweithöchste Wert der Stadt. Ein Stadthaus mit 160 Quadratmetern kommt damit auf rund 1.592 € nettokalt im Monat. In den besten Lagen sind bis zu 12,65 € je Quadratmeter im Gespräch, also gut 2.000 €. Zum Vergleich: Kaufen würde derselbe Mieter zwischen 2.588 € und 4.203 € je Quadratmeter, im Median 3.402 €. Was die besten Lagen ausmacht, siehst du am Kreisverkehr an der Brenscheder Straße: Wohnhäuser, Läden und der Turm von St. Johannes auf wenigen Metern.

Kreisverkehr an der Brenscheder Straße im Kirchviertel von Bochum-Wiemelhausen mit Wohnhäusern, Läden und dem Turm von St. Johannes im Hintergrund
Kreisverkehr an der Brenscheder Straße mit Blick auf St. Johannes: Im Kirchviertel liegen Wohnhäuser, Läden und Grün dicht beieinander. Foto: Lumas1848, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons
KennzahlWiemelhausenBochum gesamt
Nettokaltmiete je m², Median9,95 €8,76 €
Spanne nach Wohnlage8,98–12,65 €–
Ein- und Zweifamilienhäuser1.870–
Kaufpreis Haus je m², Median3.402 €455.000 € je Eigenheim
Gebäude vor Baujahr 197067,0 %65 %

Quelle: Stadt Bochum, Wohnungsmarktbarometer 2025, Anhang Strukturdaten der 30 Ortsteile. Datenstand 31.12.2024, Angebotspreise 01.07.2024–30.06.2025. Spanne nach Wohnlage: immoportal.com, Stand 09/2026.

Die vollständige Preisübersicht steht bei den Mietpreisen in Wiemelhausen.

Haus vermieten in Bochum-Wiemelhausen: was ein Stadthaus verlangt

Ein Haus in Wiemelhausen ist kein normales Mietobjekt. Es ist oft groß, oft alt und fast immer aufwendig. 67 Prozent der Gebäude im Ortsteil stammen aus der Zeit vor 1970, und ein gründerzeitliches Stadthaus hat Fenster, Fassade, Stuck und Dach, die alle gepflegt werden wollen. Es gibt keine Eigentümergemeinschaft, die mitzahlt: Jede Rechnung landet bei dir.

Dafür bekommst du etwas, das Wohnungen nicht liefern: Mieter, die bleiben. Wer mit Familie ein Stadthaus mit Garten mietet, in dieser Lage, mit dieser Anbindung, zieht nicht nach drei Jahren weiter. Zwei Punkte gehören trotzdem in den Vertrag, sonst wird es teuer. Erstens die Gartenpflege — bei den Grundstücken im Kirchviertel und in Brenschede ist das keine Kleinigkeit. Zweitens die Frage, was der Mieter verändern darf: Bei einem Haus dieser Art wollen Mieter gestalten, und ein Wintergarten ohne Absprache ist ein Problem, das dich Jahre begleitet.

Gut zu wissenEin Zweifamilienhaus, in dem du selbst wohnst, gibt dir ein erleichtertes Kündigungsrecht ohne Angabe von Gründen — gegen eine um drei Monate verlängerte Frist. Bei den vielen Stadthäusern mit zwei Einheiten in Wiemelhausen ist das eine Option, die sich planen lässt.

Wer in Wiemelhausen ein Haus mietet

Chefärzte und Oberärzte, die für einige Jahre ans Bergmannsheil kommen. Professorinnen der Ruhr-Universität, die noch nicht wissen, ob sie bleiben. Führungskräfte von G DATA, Eickhoff oder der Knappschaft-Bahn-See. Und Familien, die ein Haus in dieser Lage kaufen könnten, aber die Bindung scheuen: Bei 3.402 € je Quadratmeter kostet ein Haus mit 160 Quadratmetern rund 544.000 €, dazu 6,5 Prozent Grunderwerbsteuer in Nordrhein-Westfalen.

Diese Gruppe hat wenig Zeit und viele Alternativen. Ein Exposé ohne Grundriss, ein zweimal verschobener Termin, eine unbeantwortete Frage zu den Betriebskosten — jeder dieser Punkte kostet dich den besten Bewerber. Wer dagegen saubere Unterlagen und einen Termin binnen weniger Tage bekommt, entscheidet schnell. Zur Vorbereitung gehören der Energieausweis, die Heizkosten des Vorjahres, die Grundstücksgröße und ein Wort dazu, was am Haus in den nächsten Jahren ansteht. Wie du daraus die richtigen Bewerber filterst, steht unter Mieter finden in Bochum.

Warum die Bonitätsprüfung hier am meisten spart

1.592 € nettokalt im Monat. Sechs Monate ohne Zahlung sind 9.552 € — und die Heizkosten eines großen Altbaus laufen weiter. Es gibt keine zweite Mietpartei, die etwas auffängt. In einer Lage mit 8,02 € je Quadratmeter läge derselbe Ausfall bei rund 7.700 €. Der Unterschied ist das Geld, das dir eine Prüfung vor der Besichtigung spart.

Und gerade in dieser Einkommensklasse ist die Prüfung heikler, als sie aussieht. Ein hohes Gehalt heißt nicht automatisch, dass es trägt: Wer bereits ein Haus finanziert und dazu ein zweites mietet, hat weniger Luft, als der Gehaltszettel vermuten lässt. Selbstständige Ärzte und Berater schwanken über die Jahre. Deshalb gehören zur Bewerbung eine aktuelle Bonitätsauskunft, drei Einkommensnachweise, bei Selbstständigen die Steuerbescheide der letzten zwei Jahre und die Mietschuldenfreiheitsbescheinigung des Vorvermieters. Faustregel: höchstens ein Drittel des Haushaltsnettoeinkommens für die Nettokaltmiete — bei 1.592 € also rund 4.800 € netto im Monat. Das schließt viele aus. Genau das ist der Zweck.

Sperrfrist, Kappungsgrenze und keine Mietpreisbremse

Bochum steht nicht in der Mieterschutzverordnung NRW. Für ein Haus in Wiemelhausen sind vor allem zwei Folgen wichtig. Die erste betrifft die Neuvermietung: Ohne Mietpreisbremse bist du nicht bei rund 10,95 € je Quadratmeter gedeckelt, sondern kannst bis in Richtung 12,65 € gehen. Bei 160 Quadratmetern liegen zwischen beiden Werten 272 € im Monat, über drei Jahre fast 10.000 €.

Die zweite betrifft den Fall, dass du dein vermietetes Haus später verkaufst oder aufteilst. Wird eine vermietete Einheit in Wohnungseigentum umgewandelt und verkauft, darf der Käufer nach einer Sperrfrist von drei Jahren wegen Eigenbedarf kündigen — nicht erst nach acht, wie in Städten mit Verordnung. Ein Umwandlungsverbot gibt es in Bochum ebenfalls nicht. Bei einem Eigentumswohnungspreis von 3.465 € je Quadratmeter, dem zweithöchsten der Stadt, ist die Aufteilung eines großen Stadthauses eine ernsthafte Option. Und im laufenden Mietverhältnis darfst du in drei Jahren um 20 Prozent statt 15 erhöhen: von 1.592 € auf bis zu 1.910 €, begrenzt durch die ortsübliche Vergleichsmiete. Welcher Weg für dein Haus der richtige ist, ordnet dein Immobilienmakler für Wiemelhausen ein. Den allgemeinen Ablauf erklärt Haus vermieten in Bochum.

So läuft die Vermietung deines Hauses in Wiemelhausen ab

  1. Haus und Grundstück aufnehmen

    Dach, Fassade, Fenster, Heizung, Keller, Garten. Danach steht die Miete zwischen 8,98 € und 12,65 € je Quadratmeter — und du weißt, was vorher dran ist.

  2. Instandsetzen, bevor die Fotos entstehen

    In dieser Preisklasse fällt jeder Mangel auf. Braucht es Maler, Dachdecker, Fensterbauer oder Gärtner, stehen sie in wenigen Tagen bei dir.

  3. Exposé mit allen Zahlen

    Wohn- und Grundstücksfläche, Baujahr, Heizungsart, Energieausweis, Heizkosten des Vorjahres, Stellplätze. Ein sauberes Exposé ist hier selbst ein Auswahlkriterium.

  4. Prüfen, dann einzeln zeigen

    Bonität, Einkommensnachweise, bei Selbstständigen Steuerbescheide. Beim Termin gehören Keller, Heizungsraum und Garten dazu.

  5. Vertrag mit klaren Pflichten

    Gartenpflege, Winterdienst, Heizungswartung, bauliche Veränderungen, Schönheitsreparaturen. Übergabeprotokoll mit Fotos von Fassade, Garten und allen Zählern.

Häufige Fragen zur Hausvermietung in Wiemelhausen

Was bringt ein Stadthaus in Wiemelhausen im Monat?
Gerechnet mit dem Ortsteilmedian von 9,95 € je Quadratmeter kommt ein Haus mit 160 Quadratmetern auf rund 1.592 € nettokalt. In sehr guter Lage mit saniertem Bad, neuen Fenstern und gepflegtem Garten sind bis zu 12,65 € je Quadratmeter möglich, also gut 2.000 €. Nach unten zieht vor allem eine alte Heizung: Interessenten rechnen die Betriebskosten gegen und bieten entsprechend weniger.
Vermieten oder verkaufen — was ist sinnvoller?
Beim Median von 3.402 € je Quadratmeter bringt ein Haus mit 160 Quadratmetern rund 544.000 € beim Verkauf. Vermietet bringt es etwa 19.100 € Nettokaltmiete im Jahr, davon gehen Instandhaltung, Verwaltung und Steuer ab. Für die Vermietung spricht die stabile Nachfrage aus Klinik, Uni und Unternehmen im Ortsteil. Dagegen spricht ein Sanierungsstau bei einem Altbau, denn Dach und Heizung eines großen Stadthauses sind kein kleiner Posten.
Was mache ich, wenn der Mieter am Haus etwas verändern will?
Regle es vorher schriftlich. Ohne deine Zustimmung darf ein Mieter keine baulichen Veränderungen vornehmen, aber im Alltag passiert es trotzdem — ein Carport, ein Gartenhaus, eine durchbrochene Wand. Leg im Vertrag fest, was zustimmungspflichtig ist und wer beim Auszug den Rückbau zahlt. Bei einem Haus, in dem jemand zehn Jahre wohnt, spart dir dieser Absatz später einen Rechtsstreit.
Wie hoch sollte die Instandhaltungsrücklage sein?
Bei einem Altbau — und 67 Prozent der Gebäude hier stammen aus der Zeit vor 1970 — sind ein bis zwei Euro je Quadratmeter Wohnfläche im Monat ein realistischer Ansatz. Bei 160 Quadratmetern also 160 bis 320 €. Wer diesen Betrag von der Miete abzieht, sieht die echte Rendite. Ein Dach oder eine Heizung im gründerzeitlichen Stadthaus kostet schnell so viel wie zwei Jahresmieten.

Kurz zusammengefasst

Ein Haus in Wiemelhausen bringt bei 9,95 € je Quadratmeter und 160 Quadratmetern rund 1.592 € nettokalt im Monat — der zweithöchste Mietwert Bochums. Deine Bewerber kommen aus Klinik, Universität und den Unternehmen im Ortsteil, sie haben Geld und wenig Zeit, und sie erwarten Ausstattung sowie einen Ablauf, der sitzt. Weil ein halbes Jahr Ausfall hier über 9.500 € kostet, ist die Bonitätsprüfung vor der Besichtigung der Schritt mit dem größten Hebel. Ohne Mietpreisbremse entscheidet der Zustand deines Hauses über die Miete, im Bestand hast du 20 Prozent Spielraum in drei Jahren. Geht es um eine einzelne Wohnung, stehen die Zahlen unter Wohnung vermieten in Bochum-Wiemelhausen.

Was bringt dein Haus in Wiemelhausen zur Miete?

Du bekommst eine Einschätzung am Objekt statt aus der Tabelle — und Bewerber, deren Zahlen geprüft sind, bevor jemand dein Haus betritt.

Christian Gottschling mit verschränkten Armen vor einem modernen Bürogebäude
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Christian Gottschling

Wenn du in Wiemelhausen vermieten willst, ist die wichtigste Entscheidung die Wahl des Mieters. Ein geprüfter Mieter, der zehn Jahre bleibt, ist mehr wert als fünfzig Euro mehr im Monat. Genau darüber reden wir zuerst.

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