Stadtteil im Bochumer Süden

Immobilienmakler in Bochum-Querenburg

21.294 Menschen wohnen hier. Tagsüber kommen über 44.000 dazu. Kein anderer Bochumer Stadtteil atmet so sehr im Takt des Semesters — und kein anderer ist für Vermieter so berechenbar.

Anfang Oktober stehen vor dem Uni-Center in der Hustadt Rollkoffer auf dem Pflaster. Junge Leute telefonieren, halten Zettel in der Hand, fragen nach dem Weg zum Lennershof. Vier Wochen später ist es dort ruhig, und im Februar wiederholt sich alles. Wer in Querenburg eine Wohnung besitzt, kennt dieses Bild. Es ist der Grund, warum dieser Stadtteil sich anders verkauft und anders vermietet als jeder andere in Bochum.

Querenburg ist der Universitätsstadtteil. Die Ruhr-Universität Bochum hat hier rund 37.650 Studierende und rund 6.470 Beschäftigte, direkt daneben liegt die Hochschule Bochum mit rund 9.540 Studierenden. Auf 9,11 Quadratkilometern stehen nur 1.970 Wohngebäude — aber 7.210 Wohnungen. Diese Rechnung erklärt fast alles, was du auf dieser Seite liest. Wer hier einen Immobilienmakler in Bochum-Querenburg sucht, braucht jemanden, der beide Hälften des Stadtteils kennt.

21.294Einwohner in Querenburg
7.210Wohnungen im Bestand
17,0 %geförderter Wohnraum — Höchstwert in Bochum
1,82Personen je Haushalt

Preise in Querenburg im Vergleich zum Stadtmedian

KennzahlQuerenburgBochum gesamt
Angebotsmiete, Median nettokalt8,00 €/m²8,76 €/m²
Eigentumswohnung, Median2.115 €/m²2.318 €/m²
Eigentumswohnung, Portalwert2.207 €/m²—
Haus, Angebotsspanne je m²2.317–3.880 €Median Eigenheim 455.000 €
Mietspanne nach Wohnlage7,82–10,64 €/m²—
Eigentumsquote25 %rund 25 %
Wohnfläche je Person27,7 m²—

Quelle: Stadt Bochum, Wohnungsmarktbarometer 2025, Anhang Strukturdaten der 30 Ortsteile (Datenstand 31.12.2024, Preisbetrachtung 1.7.2024–30.6.2025, veröffentlicht 19.12.2025); Portalwerte immoportal.com, Stand 09/2026.

Zwei Zahlen aus dieser Tabelle solltest du nebeneinanderlegen. Die Miete liegt mit 8,00 € unter dem Stadtmedian. Die Wohnfläche je Person ist mit 27,7 m² die kleinste in ganz Bochum. Das ist dieselbe Sache aus zwei Richtungen: In Querenburg wohnen viele Menschen auf wenig Fläche, und kleine Flächen bringen je Quadratmeter mehr Miete als große. Eine 32-Quadratmeter-Wohnung an der Universitätsstraße erreicht Quadratmeterpreise, von denen ein 110-Quadratmeter-Reihenhausbesitzer nur träumt. Der Median verdeckt das. Deine Wohnung ist kein Median. Wie sich die Werte nach Lage und Größe aufschlüsseln, steht bei den Immobilienpreisen in Querenburg und den Mietpreisen in Querenburg.

So wohnt es sich in Querenburg

Querenburg ist zwei Stadtteile in einem, und die beiden haben wenig miteinander zu tun. Das musst du verstanden haben, bevor du hier etwas kaufst, verkaufst oder vermietest. Der Fachwerkhof Beckmanns Hof zeigt die ruhige, ländliche Seite, nicht weit entfernt von den Hochhäusern der Hustadt.

Fachwerkscheune des Beckmanns Hof mit rotem Ziegeldach und Backsteinhaus in Bochum-Querenburg, davor gepflasterter Hof und Hecken
Der Fachwerkhof Beckmanns Hof: Querenburg hat neben Uni und Hochhäusern auch eine ländliche Seite, und die zählt beim Preis. Foto: Steffen Schmitz, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Hustadt, Steinkuhl und die Großwohnanlagen

Rund um den Brunnenplatz in der Hustadt und im benachbarten Steinkuhl stehen die Hochhäuser, die zusammen mit der Universität geplant wurden. 170 Gebäude im Stadtteil haben zehn oder mehr Wohneinheiten — das ist für Bochumer Verhältnisse eine hohe Zahl auf engem Raum. Die Bauzeit war die Phase des Universitätsaufbaus, sichtbar an Waschbeton, Laubengängen und großen Grünflächen zwischen den Riegeln. Hier steckt auch der geförderte Wohnraum: 17,0 Prozent aller Wohnungen im Stadtteil sind gebunden, mehr als irgendwo sonst in Bochum. Ein Teil der Hustadt ist saniert und neu geordnet worden, das Kulturzentrum Q1 gehört dazu. Ein anderer Teil wartet noch.

Die andere Hälfte: Einfamilienhäuser zwischen Wald und Wasser

Gleichzeitig sind 70,2 Prozent aller Wohngebäude in Querenburg Ein- oder Zweifamilienhäuser. 1.380 von 1.970. Die stehen südlich und westlich, Richtung Lennershof, Richtung Kalwes, Richtung Kemnader See. Ruhige Straßen, Grundstücke mit gewachsenen Gärten, viele Häuser aus den Sechzigern und Siebzigern, die inzwischen zum zweiten oder dritten Mal den Besitzer wechseln. Wer hier ein Haus verkauft, verkauft in eine völlig andere Nachfrage hinein als jemand mit einer Zweizimmerwohnung an der Hustadt. Beides ist Querenburg. Beides braucht eine eigene Preislogik.

Grün, das keine Restfläche ist

Der Botanische Garten der Ruhr-Universität liegt mitten im Stadtteil, mit dem Chinesischen Garten als Anziehungspunkt weit über Bochum hinaus. Südlich schließt der Kemnader See an, im Sommer Bochums Freizeitfläche Nummer eins: Rundweg, Ruderstrecke, Radverkehr. Dazwischen liegt Laerholz, der Wald zwischen Querenburg und Laer. Für Familien in den Hauslagen ist das der stärkste Grund zu bleiben. Für Kapitalanleger ist es ein Argument, das in Exposés zu wenig genutzt wird — auch Studierende suchen Wohnungen, bei denen der See fünfzehn Radminuten entfernt liegt.

Einkaufen, Schulen, Alltag

Der Alltagseinkauf läuft über das Uni-Center an der Hustadt und über die Läden entlang der Universitätsstraße. Größere Sortimente holen sich viele in Wiemelhausen oder in der Innenstadt. Weiterführend ist die Heinrich-Böll-Gesamtschule an der Querenburger Höhe die wichtigste Adresse im Stadtteil, dazu kommen die Grundschulen in Hustadt und Laerholz. Der Jugendquotient liegt bei 26,2, der Altenquotient bei 32,3 — beides niedrig. Querenburg ist der jüngste große Stadtteil Bochums, und das ist keine Momentaufnahme, sondern Struktur.

U35, Busse und die A43

Die U35 heißt nicht ohne Grund CampusLinie. Sie hält an der Ruhr-Universität, am Lennershof und an der Hustadt und bringt dich in wenigen Minuten zum Hauptbahnhof. Sie fährt dicht getaktet, unabhängig vom Straßenverkehr, und sie ist das Argument, mit dem sich hier jede Wohnung vermieten lässt. Ergänzend fahren die Buslinien 339, 356, 370 und 372 in die Nachbarstadtteile. Mit dem Auto bist du über die Anschlussstelle Bochum-Querenburg direkt auf der A43, Richtung Wuppertal oder Richtung Münster. Diese Kombination — eigene U-Bahn plus eigene Autobahnauffahrt — hat sonst kaum ein Bochumer Stadtteil.

Wer hier kauft

In Querenburg treffen drei Käufergruppen aufeinander, die sich sonst selten begegnen.

Kapitalanleger. Sie sind die größte Gruppe bei Eigentumswohnungen, und sie rechnen anders als Selbstnutzer. Eine Ein- oder Zweizimmerwohnung mit 32 bis 45 Quadratmetern in Uninähe interessiert sie wegen der Rendite, nicht wegen des Grundrisses. Sie fragen nach Hausgeld, nach Rücklage, nach dem Protokoll der letzten Eigentümerversammlung und nach dem Zustand der Fenster. Wenn du eine solche Wohnung verkaufst und diese Unterlagen erst nach vier Wochen lieferst, verlierst du genau diese Käufer. Sie kaufen dann die Wohnung im Nachbarhaus.

Familien in den Hauslagen. Sie kommen oft aus dem Bochumer Süden selbst, manchmal aus Witten oder Essen. Sie wollen ein Haus mit Garten, kurze Schulwege und die A43 vor der Tür. Ihr Budget ist real begrenzt, weil die Bank die 6,5 Prozent Grunderwerbsteuer in NRW nicht mitfinanziert. Ein Haus mit 140 Quadratmetern zu 3.100 €/m² kostet über 434.000 €, dazu rund 28.000 € Grunderwerbsteuer plus Notar und Grundbuch. Diese Käufer sind preissensibel bis auf die letzten 10.000 €.

Beschäftigte der Hochschulen. 6.471 Menschen arbeiten an der Ruhr-Universität, mehrere Tausend an der Hochschule Bochum. Ein Teil von ihnen kommt mit befristeten Verträgen und mietet. Ein anderer Teil bleibt, wird entfristet und kauft dann meistens im Umkreis von zwei Kilometern um den Arbeitsplatz. Das ist eine leise, aber sehr verlässliche Nachfrage — sie erscheint in keiner Statistik, aber sie sitzt bei jeder zweiten Besichtigung im Wohnzimmer.

Was diese drei Gruppen verbindet: Sie vergleichen. Querenburg liegt beim Wohnungspreis mit 2.115 €/m² unter dem Stadtmedian von 2.318 €/m², und das wissen sie. Ein Preis, der ohne Begründung darüber liegt, wird nicht verhandelt — er wird ignoriert.

Wer hier mietet

Die durchschnittliche Haushaltsgröße liegt bei 1,82 Personen, der Bestand ist entsprechend klein geschnitten. Übersetzt heißt das: sehr viele Einpersonenhaushalte, sehr viel Bewegung.

Deine typischen Mieter sind Studierende im dritten bis achten Semester, internationale Studierende und Promovierende, Doktoranden mit Stelle und Vertrag, junge Beschäftigte der Universität und Familien in der Hustadt und in Steinkuhl. Diese Gruppen unterscheiden sich stark in dem, was sie brauchen — und in dem, wie lange sie bleiben.

Der wichtigste Unterschied zu jedem anderen Bochumer Stadtteil ist die Fluktuation. Ein Erstsemester zieht im Schnitt nach zwei bis vier Semestern weiter, oft ins Ausland oder in eine WG näher an der Stadt. Ein Promovierender bleibt drei bis fünf Jahre. Eine Familie in der Hustadt bleibt zehn Jahre und länger. Wenn du kalkulierst, musst du also nicht mit einer Leerstandsquote rechnen, sondern mit einer Wechselquote — und die kostet dich nicht Miete, sondern Arbeit: Übergabe, Kaution, Schönheitsreparatur, neues Inserat.

Die zweite Besonderheit ist der Kalender. Die Nachfrage ballt sich in den Wochen vor Semesterbeginn und fällt danach steil ab. Wer im Mai eine Studentenwohnung frei hat, wartet unter Umständen bis September auf eine gute Bewerbung. Wer im September frei hat, kann zwischen zwanzig Anfragen aussuchen. Wie du diesen Rhythmus für dich nutzt, steht ausführlich auf der Seite zum Vermieten an Studenten in Bochum.

Gut zu wissenBochum steht nicht in der Mieterschutzverordnung NRW. Es gibt hier keine Mietpreisbremse, die Kappungsgrenze liegt bei 20 Prozent in drei Jahren statt 15, und die Kündigungssperrfrist nach einer Umwandlung beträgt drei Jahre statt acht. Für Querenburger Wohnungen mit hoher Fluktuation ist das ein realer Vorteil: Du kannst bei jedem Mieterwechsel auf die ortsübliche Vergleichsmiete gehen, ohne die 10-Prozent-Grenze der Mietpreisbremse im Nacken zu haben.

Immobilie in Querenburg verkaufen: worauf es hier ankommt

Der häufigste Fehler in Querenburg ist der falsche Vergleich. Eine 38-Quadratmeter-Wohnung an der Hustadt und ein Einfamilienhaus am Lennershof liegen im selben Stadtteil, aber in zwei getrennten Märkten. Wer die Wohnung mit dem Stadtteilmedian bepreist, verschenkt Geld. Wer das Haus mit den Quadratmeterpreisen der kleinen Wohnungen ansetzt, findet keinen Käufer.

Aus über 400 Verkäufen wissen wir, an welcher Stelle ein Preis kippt. Bei Anlagewohnungen ist es die Rendite: Sobald die rechnerische Bruttorendite unter vier Prozent fällt, brechen die Anfragen ein — nicht langsam, sondern sofort. Davon hast du den Vorteil, dass wir deinen Startpreis von unten prüfen, nicht nur von oben. Der Preis muss zur Miete passen, die deine Wohnung tatsächlich erzielt.

Der zweite Punkt sind die Unterlagen. Bei Eigentumswohnungen in den großen Anlagen der Hustadt und in Steinkuhl entscheidet die Teilungserklärung mit über den Preis, ebenso die Instandhaltungsrücklage und beschlossene Sanierungen. Ein Käufer, der von einer anstehenden Fassadensanierung erst beim Notar erfährt, springt ab oder verhandelt hart. Besser ist, du legst es von Anfang an offen. Das kostet dich einmal einen unbequemen Satz und spart dir vier Wochen Rückverhandlung.

Der dritte Punkt ist der Zustand. Viele Häuser in Querenburg stammen aus der Zeit des Universitätsaufbaus — 54,3 Prozent aller Gebäude sind vor 1970 errichtet. Das bedeutet in der Praxis: alte Heizung, alte Fenster, oft ungedämmte oberste Geschossdecke. Eine neue Küche holst du beim Verkauf selten wieder rein. Eine gestrichene Diele, ein aufgeräumter Keller und ein funktionierender Energieausweis dagegen schon. Wenn dein Treppenhaus einen Anstrich braucht, steht der Maler in zwei Tagen bei dir. Du musst niemanden suchen.

Details zum Ablauf findest du auf den Seiten Haus verkaufen in Querenburg und Wohnung verkaufen in Querenburg. Wenn du zuerst nur wissen willst, wo du stehst, beginnt alles mit der Immobilienbewertung für Querenburg.

In Querenburg vermieten: der Semesterrhythmus schlägt alles

Vermieten ist in Querenburg planbarer als anderswo — wenn du den Kalender ernst nimmst. Drei Dinge entscheiden.

Erstens der Zeitpunkt. Setze den Mietbeginn auf den 1. Oktober oder den 1. April. Inseriere sechs bis acht Wochen vorher. Dann triffst du die Welle, statt gegen sie zu schwimmen. Ein Vertrag, der im Juli ausläuft, ist der schlechteste Fall: Du überbrückst zwei Monate mit halber Nachfrage.

Zweitens die Ausstattung. Internationale Studierende und Gastwissenschaftler kommen mit zwei Koffern. Sie brauchen ein Bett, einen Schrank, einen Schreibtisch und Internet — sofort. Möbliert vermietete Einzimmerwohnungen in Uninähe erzielen deutlich mehr als unmöbliert, und sie finden schneller einen Nachmieter. Was das konkret bringt und wie der Möblierungszuschlag sauber im Vertrag steht, liest du unter möblierte Wohnung vermieten in Bochum.

Drittens die Auswahl. Die größte Angst bei studentischer Vermietung ist der Mieter, der nicht zahlt. Bei Erstsemestern gibt es keine drei Gehaltsnachweise — dafür gibt es die Elternbürgschaft, den Studienplatznachweis und bei internationalen Studierenden das Sperrkonto. Ein sauber geprüfter Bürge ist mehr wert als eine Schufa-Auskunft ohne Historie. Wer hier schlampt, hat zwölf Monate Ärger.

Wenn du nicht selbst jedes Jahr Übergaben machen willst, übernimmt das die Mietverwaltung für Querenburg: Inserat, Auswahl, Übergabe, Abrechnung, Mahnwesen. Aus über 1.000 vermieteten Einheiten kennen wir die Fragen, die im Oktober alle gleichzeitig kommen. Die Einzelheiten für dein Objekt stehen unter Wohnung vermieten in Querenburg und Haus vermieten in Querenburg.

Immobilienmakler in Bochum-Querenburg: alle Leistungen auf einen Blick

Querenburg grenzt im Westen an Wiemelhausen, im Norden an Laer und im Südwesten an Stiepel. Wenn du im Bochumer Süden suchst oder verkaufst, lohnt der Blick über die Stadtteilgrenze: Die Preise unterscheiden sich dort teils deutlich.

Häufige Fragen zu Immobilien in Querenburg

Lohnt sich eine Anlagewohnung in Querenburg noch?
Rechnerisch ja, wenn die Wohnung klein ist und in Campusnähe liegt. Bei einem Kaufpreis um 2.115 €/m² und Mieten, die bei kleinen Einheiten die Portalspanne bis 10,64 €/m² erreichen, kommst du auf Bruttorenditen, die in Weitmar-Mark unerreichbar sind. Der Preis dafür ist Aufwand: mehr Mieterwechsel, mehr Übergaben, mehr Kommunikation. Wer das nicht selbst machen will, muss die Verwaltungskosten in die Rechnung nehmen.
Wie stark schwankt die Nachfrage übers Jahr wirklich?
Sehr stark. Die Anfragen konzentrieren sich auf die Wochen vor Semesterbeginn im Oktober und im April. In diesen Fenstern bekommst du auf ein gutes Inserat leicht zwanzig und mehr Bewerbungen. Zwischen Mai und Juli fällt die Zahl deutlich ab. Deshalb ist der vereinbarte Mietbeginn die wichtigste Stellschraube im Vertrag — wichtiger als zehn Euro mehr Kaltmiete.
Ist die Hustadt eine gute oder eine schwierige Lage?
Beides, je nach Objekt. Die Hustadt hat den höchsten Anteil geförderter Wohnungen im Stadtteil und Großwohnanlagen aus der Universitätszeit. Sanierte Einheiten mit funktionierender Eigentümergemeinschaft laufen gut und vermieten sich zuverlässig. Objekte in Gemeinschaften ohne Rücklage und mit aufgeschobenen Sanierungen sind schwer verkäuflich. Der Unterschied liegt nicht in der Adresse, sondern im Protokoll der letzten Eigentümerversammlungen.
Was ist ein Einfamilienhaus in Querenburg wert?
Die Angebotsspanne reicht von 2.317 €/m² in einfacher bis 3.880 €/m² in guter Wohnlage, der Median liegt bei 3.029 €/m². Für ein Haus mit 140 Quadratmetern Wohnfläche bedeutet das grob 324.000 € bis 543.000 €. Entscheidend sind Grundstückszuschnitt, Baujahr, Heizung und Fenster. Da 54,3 Prozent der Gebäude vor 1970 entstanden sind, ist der energetische Zustand hier fast immer das erste Thema in der Verhandlung.
Muss ich als Vermieter in Bochum die Mietpreisbremse beachten?
Nein. Bochum ist nicht in der Mieterschutzverordnung NRW aufgeführt. Es gilt keine Mietpreisbremse, die Kappungsgrenze für laufende Verhältnisse liegt bei 20 Prozent in drei Jahren, und es gibt kein Umwandlungsverbot. Bei einer Neuvermietung kannst du also die Miete verlangen, die der Markt hergibt. Der qualifizierte Mietspiegel Bochum bleibt trotzdem dein bester Anker — er weist seit der letzten Fassung allerdings keine Wohnlagen mehr aus.
Wie lange dauert ein Verkauf in Querenburg?
Kleine Anlagewohnungen gehen bei realistischem Preis oft in vier bis acht Wochen bis zur Reservierung. Einfamilienhäuser brauchen länger, weil die Käufergruppe kleiner ist und die Finanzierung dauert. Rechne von der Bewertung bis zum Notartermin mit rund drei Monaten, plus Zeit für die Kaufpreiszahlung. Der größte Zeitfresser sind fehlende Unterlagen, nicht fehlende Interessenten.

Kurz zusammengefasst

Querenburg ist der einzige Bochumer Stadtteil, in dem du deine Vermietung nach einem Kalender planen kannst, den rund 47.000 Studierende und Beschäftigte beider Hochschulen vorgeben. Kleine Wohnungen in Campusnähe erzielen je Quadratmeter mehr, als der Stadtteilmedian von 8,00 € vermuten lässt. Häuser in den ruhigen Lagen Richtung Kemnader See sind ein völlig anderer Markt und brauchen eine eigene Preisstrategie.

Wer hier verkauft, gewinnt mit vollständigen Unterlagen und einem Preis, der zur erzielbaren Miete passt. Wer hier vermietet, gewinnt mit dem richtigen Mietbeginn und einer sauberen Bewerberprüfung. Beides lässt sich vorbereiten — der Semesterstart kommt nicht überraschend.

Was ist deine Immobilie in Querenburg wert?

Du bekommst eine Einschätzung, die zwischen Hustadt-Wohnung und Haus am Lennershof unterscheidet — mit den echten Zahlen des Stadtteils. Kostenlos, unverbindlich, Termin bei dir vor Ort.

Christian Gottschling im blauen Anzug auf einer Bühne im Scheinwerferlicht, im Hintergrund das Publikum
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