Vom ersten Anruf bis zur Schlüsselübergabe

So arbeiten wir: der Ablauf beim Immobilienmakler in Bochum

Jeder Schritt mit realistischer Zeitangabe. Damit du weißt, was wann passiert — und wann du nichts tun musst.

„Wie lange dauert das alles?“ ist die erste Frage in fast jedem Erstgespräch. Die ehrliche Antwort: Von deinem Anruf bis zum Geld auf dem Konto vergehen bei einem normalen Verkauf in Bochum sechs bis sieben Monate. Schnell sind rund vier, im ungünstigsten Fall werden es zwölf. Rund die Hälfte davon ist Vorbereitung und Abwicklung, in der du nichts tust. Der komplette Ablauf beim Immobilienmakler in Bochum steht unten, Schritt für Schritt.

Der Ablauf beim Immobilienmakler in Bochum ist unten in fünf Phasen zerlegt, mit Zeitangaben, die im Alltag halten. Wo etwas länger dauern kann, steht es dabei. Nichts davon ist ein Werbeversprechen, sondern der übliche Weg. Welche Leistungen in jeder Phase dahinterstehen, steht gebündelt unter Immobilienmakler in Bochum.

Phase 1: Kennenlernen und Preis — etwa eine Woche

In dieser Phase geht es noch um gar keinen Verkauf, sondern um eine Zahl und um die Frage, ob es überhaupt passt. Du gehst kein Risiko ein: Bis zur Unterschrift unter den Maklervertrag entstehen dir keine Kosten, und auch danach zahlst du erst, wenn verkauft ist.

  1. Dein Anruf oder deine Nachricht (10 bis 15 Minuten)

    Du sagst, um welches Objekt es geht, wo es liegt und was der Anlass ist. Wir fragen nach Baujahr, Größe, Zustand und danach, ob es vermietet ist. Rückruf gibt es am selben Werktag, wenn du bis 17 Uhr schreibst. Am Ende weißt du bereits grob, in welchem Bereich sich der Preis bewegt.

  2. Termin bei dir vor Ort (60 bis 90 Minuten)

    Wir kommen zu dir nach Bochum, ein Büro musst du nicht aufsuchen. Angeschaut werden Zustand, Grundriss, Keller, Dach, Heizung, Fenster und die Umgebung. Du erzählst, was dir wichtig ist: schneller Verkauf, höchster Preis, ein bestimmter Übergabetermin. Diese drei Ziele schließen sich teilweise aus, deshalb legst du die Reihenfolge fest.

  3. Preisspanne mit Begründung (2 bis 3 Werktage später)

    Du bekommst keine einzelne Zahl, sondern eine Spanne mit Vergleichsobjekten aus deinem Stadtteil, dem aktuellen Angebot in der Nachbarschaft und einer Einschätzung, wie schnell zu welchem Preis verkauft wird. Dazu die Liste, welche Arbeiten sich vorher lohnen und welche nicht.

  4. Entscheidung und Auftrag (deine Zeit)

    Du entscheidest in Ruhe. Der Maklervertrag regelt Laufzeit, Leistungen und Provision, und er kostet dich nichts, solange nicht verkauft wird. Vor der Unterschrift gehen wir die Punkte gemeinsam durch. Was fällig wird und wann, steht auf Kosten und Provision.

Phase 2: Vorbereitung — zwei bis sechs Wochen

Hier entscheidet sich der spätere Preis, obwohl noch niemand dein Objekt gesehen hat. Alle vier Schritte laufen parallel, nicht nacheinander. Für dich ist das die ruhigste Zeit: Du unterschreibst Vollmachten, gibst Zugang für Fotos und Handwerker und liest am Ende das Exposé gegen.

  1. Unterlagen beschaffen (1 bis 3 Wochen, teilweise länger)

    Grundbuchauszug, Flurkarte, Wohnflächenberechnung, Baugenehmigung, bei Eigentumswohnungen zusätzlich Teilungserklärung, Protokolle der letzten drei Eigentümerversammlungen, Wirtschaftsplan und Rücklagenstand. Das holen wir. Du unterschreibst zwei Vollmachten und musst danach nirgendwo anrufen. Ämter brauchen unterschiedlich lange, deshalb startet dieser Schritt zuerst.

  2. Energieausweis (wenige Tage bis 2 Wochen)

    Ohne Energieausweis darf nicht inseriert werden. Bei einem Verbrauchsausweis reichen die Abrechnungen der letzten drei Jahre, ein Bedarfsausweis braucht eine Aufnahme vor Ort. Welcher zu deinem Gebäude passt, klären wir vorher.

  3. Handwerker, falls sinnvoll (1 bis 3 Wochen)

    Streichen, Boden aufarbeiten, Garten schneiden, entrümpeln. Nur das, was den Preis wirklich hebt. Die Termine werden so gelegt, dass sich die Gewerke nicht blockieren. Welches Gewerk was bringt, steht auf Handwerkernetzwerk.

  4. Fotos, Grundriss, Exposé (Termin 2 bis 3 Stunden, Exposé nach 3 bis 5 Tagen)

    Fotografiert wird bei Tageslicht und zur passenden Tageszeit für die Himmelsrichtung. Dazu kommen aufbereitete Grundrisse. Du bekommst das Exposé vor der Veröffentlichung zur Freigabe und liest gegen, ob alles stimmt.

Phase 3: Vermarktung — sechs bis zwölf Wochen

Jetzt wird es sichtbar, auch für Nachbarn und Bekannte. Wenn du das nicht willst, geht es auch diskret: ohne Adresse im Exposé, ohne Fotos von der Fassade, nur an geprüfte Suchkunden. Das kostet in der Regel Reichweite und damit ein paar Wochen mehr Zeit — die Entscheidung liegt bei dir, und wir sagen dir vorher, was sie kostet.

  1. Erst die Suchkartei, dann die Portale (24 bis 48 Stunden Vorsprung)

    Vorgemerkte Suchkunden aus Bochum und dem Essener Osten bekommen dein Objekt zuerst. Manche Verkäufe passieren genau hier, ohne dass jemals eine Anzeige online war. Das spart dir Besichtigungen und Neugierige aus der Nachbarschaft.

  2. Veröffentlichung (Woche 1)

    Danach geht es auf die großen Portale und die eigene Website. Die erste Woche ist die wichtigste: Dort entstehen die meisten Anfragen, und dort entscheidet sich, ob der Preis trägt. Du bekommst nach sieben Tagen eine Rückmeldung mit Zahlen — Aufrufe, Anfragen, Terminwünsche.

  3. Anfragen filtern (laufend)

    Jeder Interessent wird vorher gefragt, wie finanziert wird und ab wann er kann. Wer keine Finanzierungsbestätigung vorlegen kann, bekommt keinen Einzeltermin. Das schützt deine Zeit und deine Wohnung.

  4. Besichtigungen (Woche 2 bis 6)

    Einzeltermine, keine Massenbesichtigungen, üblicherweise 45 Minuten. Du musst nicht dabei sein — viele Eigentümer sind lieber weg, weil Interessenten dann offener reden. Nach jedem Termin bekommst du die Rückmeldung, auch die unangenehme. Wenn dreimal dasselbe kritisiert wird, reden wir über Preis oder Darstellung.

  5. Du willst wissen, wo dein Objekt in diesem Ablauf starten würde?

Phase 4: Vom Gebot bis zum Notartermin — drei bis sechs Wochen

Ab hier geht es um Sicherheit, nicht mehr um Werbung. Die wichtigste Frage lautet nicht „wer zahlt am meisten“, sondern „wer zahlt sicher und wann“. Ein Verkauf, der im letzten Moment platzt, kostet dich zwei Monate und macht dein Objekt am Markt schwerer.

  1. Gebote sammeln und verhandeln

    Gebote werden nicht einzeln durchgereicht, sondern eingeordnet: Wer bietet wie viel, wie sicher ist die Finanzierung, wie flexibel ist der Übergabetermin. Das höchste Gebot ist nicht immer das beste. Ein Käufer mit Eigenkapital und fester Zusage ist mehr wert als einer, der 5.000 Euro mehr bietet und bei der Bank noch wartet.

  2. Bonität prüfen (2 bis 7 Tage)

    Vor der Reservierung liegt eine Finanzierungsbestätigung der Bank vor. Erst danach wird das Objekt für den Käufer zurückgestellt. Das ist der Schritt, den Privatverkäufer am häufigsten überspringen — und der Grund, warum dort Verkäufe nach acht Wochen platzen.

  3. Vertragsentwurf beim Notar (10 bis 14 Tage vor dem Termin)

    Der Notar schreibt den Entwurf und schickt ihn an beide Seiten. Zwischen Zusendung und Beurkundung müssen bei Verbrauchern in der Regel zwei Wochen liegen. Wir gehen den Entwurf mit dir durch und markieren, was du prüfen solltest: Übergabetermin, Zubehör, Zahlungsfrist, Haftungsausschluss.

  4. Beurkundung (45 bis 60 Minuten)

    Der Notar liest den Vertrag vollständig vor, danach wird unterschrieben. Wir sind dabei. Nach diesem Termin ist der Verkauf verbindlich — Geld ist aber noch keins geflossen. Wer im Termin was macht, steht auf Notare, Anwälte und Gutachter.

Phase 5: Nach der Beurkundung — vier bis acht Wochen

  1. Abwicklung durch den Notar

    Auflassungsvormerkung ins Grundbuch, Löschungsunterlagen deiner Bank besorgen, Vorkaufsrecht der Stadt abfragen. Erst wenn alles vorliegt, verschickt der Notar die Fälligkeitsmitteilung. Dann hat dein Käufer meist zehn bis vierzehn Tage Zeit zu zahlen.

  2. Schlüsselübergabe (60 Minuten)

    Übergeben wird, wenn das Geld da ist, keinen Tag vorher. Im Protokoll stehen alle Zählerstände, die Zahl der Schlüssel und der Zustand der Räume. Das schützt dich vor späteren Diskussionen über Schäden, die vorher schon da waren.

  3. Danach

    Der Käufer bekommt den Grunderwerbsteuerbescheid, das Grundbuch wird umgeschrieben, du kündigst Versicherungen und meldest die Zähler um. Fragen zur Steuer beantwortet dein Steuerberater — wir sagen dir vorher, ob das bei dir überhaupt ein Thema ist.

  4. Du hast Fragen zu einem dieser Schritte? Ein Anruf klärt das meist in zehn Minuten.

Was du selbst tun musst — und was nicht

Deine Aufgaben in diesem ganzen Ablauf sind überschaubar: einen Termin ermöglichen, zwei Vollmachten unterschreiben, das Exposé freigeben, dich bei Geboten entscheiden, zum Notartermin kommen und am Ende die Schlüssel übergeben. Alles zusammen kostet dich erfahrungsgemäß weniger als zehn Stunden.

Was du nicht machen musst: Unterlagen bei Ämtern beantragen, Anzeigen schalten, Anfragen beantworten, Besichtigungen führen, Bonität prüfen, Termine mit dem Notar abstimmen und Zählerstände protokollieren. Genau dafür gibt es die Provision, die erst mit dem Notarvertrag fällig wird.

Ein Punkt bleibt aber bei dir, und den kann niemand abnehmen: die Entscheidung über den Preis. Wir legen die Zahlen vor, die Rückmeldungen der Interessenten und die Einschätzung — unterschreiben musst du. Wer dir sagt, er entscheide das für dich, arbeitet nicht in deinem Interesse. Woran du einen Anbieter sonst noch messen kannst, steht unter Auszeichnungen und was sie dir sagen.

Wenn dein Fall komplizierter istBei einer Erbengemeinschaft kommt vorne der Erbschein dazu, das kann mehrere Wochen kosten. Bei einer vermieteten Wohnung brauchst du Zutritt vom Mieter, und der muss mit Frist angekündigt werden. Bei einer Eigentumswohnung hängt der Zeitplan an der Verwaltung, die Protokolle und Rücklagenstand liefern muss. In allen drei Fällen verschiebt sich der Start um zwei bis sechs Wochen — deshalb fangen wir genau mit diesen Punkten an und nicht mit den Fotos.

Was passiert, wenn es nicht läuft

Nicht jeder Verkauf läuft glatt. Wenn nach vier Wochen kaum Anfragen kommen, liegt es fast immer an einem von drei Punkten: Preis, Fotos oder Lage der Anzeige. Dann wird nachgesteuert, statt zu warten. Manchmal reicht ein neuer Titel und ein besseres erstes Bild, manchmal muss der Preis korrigiert werden.

Wenn ein Käufer abspringt, geht das Objekt am selben Tag zurück in die Vermarktung, und die Zweit- und Drittplatzierten werden angerufen. Deshalb wird der Kontakt zu ihnen gehalten, statt nach der Reservierung alle abzusagen. Wie solche Verkäufe am Ende ausgegangen sind, kannst du an den Referenzen aus Bochum nachlesen.

Woran du merkst, dass der Ablauf beim Immobilienmakler in Bochum stimmt

Du bekommst in festen Abständen eine Rückmeldung, auch wenn nichts passiert ist. Nach der ersten Woche mit Zahlen, danach regelmäßig mit den Rückmeldungen aus den Besichtigungen. Anrufe werden am selben Werktag beantwortet. Dahinter steht ein fester Ansprechpartner und keine Hotline — wer selbst so arbeiten möchte, findet die offenen Stellen unter Karriere bei uns.

Und du kennst jederzeit den nächsten Schritt mit Datum. Wenn dich jemand fragt, wie weit du bist, solltest du das in einem Satz beantworten können. Alles Weitere zum Verkauf in Bochum steht auf Immobilie verkaufen in Bochum, häufige Rückfragen auf Häufige Fragen.

Kurz zusammengefasst

Sechs bis sieben Monate, fünf Phasen: Kennenlernen und Preis in etwa einer Woche, Vorbereitung in zwei bis sechs Wochen, Vermarktung in sechs bis zwölf Wochen. Dann drei bis sechs Wochen bis zum Notar und noch einmal vier bis acht Wochen bis zum Geld.

Dein Aufwand konzentriert sich auf den Anfang: ein Termin, zwei Unterschriften, eine Freigabe des Exposés. Danach wirst du informiert, statt zu organisieren. Der Einstieg ist immer derselbe — eine belastbare Zahl für dein Objekt.

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Christian Gottschling spricht mit Mikrofon auf einer dunklen Bühne und erklärt etwas mit offener Handbewegung
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